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Montag, 21. April 2014

Townsville, Cyclone and Cairns

Meine letzte Woche auf Reisen war nahezu schon dramatisch. Beinahe wie in einem Film hielt uns eine Naturkatastrophe - der Zyklon - davon ab, zu unserem nächsten Reiseziel zu gelangen.
Fast hätte ich meinen Rückflug nach Sydney verpasst und was dann? Wäre ich überhaupt nach Hause gekommen? Okay, Spaß beiseite, der Zyklon war bei weitem nicht so schlimm wie es uns die Medien und panische Backpacker (die schon Notfall-Reserven gehamstert haben) weismachen wollten.

Am letzten Abend in Townsville bestiegen wir den Castle Hill. Auch wenn er sich Hügel nennt, diese Erderhebung hatte es in sich! Nur Stufen!! Die ganze Zeit ging es große, weite Stufen hinauf. Und wenn man schon gedacht hat, dass man endlich oben angekommen sei, da erblickt man eine weitere Kurve und dahinter eine weitere, unendliche Reihe voller Stufen.
Aber sobald man es geschafft hatte, wurde man für jegliche Anstrengung belohnt und hatte einen atemberaubenden Blick über die ganze Stadt und zudem erlebte man noch einen der schönsten Sonnenuntergänge, bei denen der Himmel sich in den schönsten Rottönen färbte.

Castle Hill

Frangipani Flower

Lookout


The sun goes down...






























Der nächste Morgen sah nicht ganz so rosig aus. Unser Greyhoundbus wurde gecancelt und weil wir dachten, dass wir in Townsville festhocken würden für die nächsten Tage, habe ich versucht meinen Flug zu verschieben. Die Dame von der Airline war leider nicht gut verständlich und wollte mich zurück rufen - was dann doch nie passiert ist...
Zum Glück ist ein Bus eines anderen Unternehmens gefahren, trotz Zyklon-Warnung!
Abends kamen wir dann endlich in Cairns an, irrten zu unserem Hostel (der Busfahrer hat uns in die komplett falsche Richtung geleitet und wir haben den selben Weg wieder zurück laufen müssen... Und das mit Backpacks und Taschen auf dem Rücken) und warteten den aufziehenden "Zyklon" ab, der im Endeffekt nur ein Sturm war. Cairns hat es nicht direkt betroffen, so wie Cooktown, dennoch war es sehr windig und der regen war wirklich stark und hat Äste von den Bäumen gerissen.

Das war auch der Grund wieso am nächsten Tag kein einziges Geschäft offen hatte! Sogar die größten Supermärkte (Woolworths und Coles) hatten geschlossen. Na ja sie waren eh leergeräumt, weil die Leute anscheinend wie besessen Essen gekauft haben um gewappnet zu sein.
Mein Wochenende in Cairns war so ganz anders wie eigentlich geplant. Statt Tour in den Regenwald gab es einen Ausflug in den nächstgelegenen Shoppingcenter. Anstelle von Schnorcheln und Fischebeobachten am Great Barrier Reef, schauten wir uns nur die Stadt und die örtliche Pizza Hut- Filiale an.
Aber was will man machen? Gegen das Wetter kommt man eben nicht an.
Regen, nichts als Regen

Nach dem Sturm



Cairns

Die Badelagune




Montag, 24. März 2014

Roadtrip to Byron

Letzte Woche machten sich 7 abenteuerlustige Camper aus allen Teilen der Welt (1 Australier, 1 Schwede, 2 Holländerinnen, 1 Kanadier, 1 Engländer und 1 Deutsche) in einem gemieteten 8-Seater-Van Richtung Byron Bay auf. Das Gepäck hat mit Müh und Not (und viel Gequetsche und eingeklemmten Beinen) ins Auto gepasst und es konnte losgehen.

Der erste Stop war ein Campingplatz im Myall Lakes National Park. Mit viel Goon, einem Family-Pack Würstchen und einer ziemlich unbequemen Nacht im Auto begann der Roadtrip.
Am nächsten Tag fuhren wir zum Seals Rock und genossen das gute Wetter am Strand.
Weiter ging es nach Port Macquarie auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit für die Nacht. Doch es war wie verhext, überall war Camping verboten und auf die teuren Campingplätze wollen wir nicht gehen. Durch Zufall fuhren wir bei einem Haus vorbei und die Bewohner boten uns an in ihrem Guesthouse zu übernachten. Für uns Backpacker/Camper der totale Luxus mit warmen Wasser, Elektrizität, Küche und Dusche! Einen so lustigen Abend hatten wir lange nicht mehr und die Besitzer des Hauses waren so unglaublich gastfreundlich und lieb, sie brachten uns sogar einen Essenkorb und jede Menge Reiseführer vorbei!

Tag 3 führte uns ins Koala Hospital und an den Lighthouse Beach in Port Macquarie. Später machten wir einen Zwischenstopp bei der Big Banana in Coffs Harbour und dann begann das Spiel erneut. Wo übernachten wir heute?
Nach einer Stunde Rumfahren im Wald fanden wir eine Stelle direkt am Strand mit Gasgrill und Sitzmöglichkeiten. Wieder einmal gab es die guten Bratwürstchen und als Highlight einen Salat mit Avocado, Tomaten und Feta-Käse!
Die Nacht schliefen wir alle am Strand, obwohl es verdammt kalt und unbequem war, haben wir es nicht bereut. So eine Erfahrung muss man mal gemacht haben.
Es wurde allerdings noch besser! Unser Australier in der Gruppe wollte unbedingt Ice Skating machen. Gesagt, getan, schon standen wir bei über 30 Grad Außentemperatur in einer kalten Halle und fuhren Schlittschuh! 

Tag 4 kamen wir auch schon in Byron Bay an. Dieses Mal klapperten wir einige Hostels ab, die Preise (30-40$ pro Nacht) schreckten uns allerdings ab und wir beschlossen einfach unser Auto abzustellen und dort zu campen.
Nach einer Partynacht in Byron, der Schreck am nächsten Morgen. Ein Ranger hatte unser Auto entdeckt und wir mussten blechen - 330$! Zum Glück wurden wir, die im Zelt gepennt haben, noch rechtzeitig gewarnt, sonst wäre die Strafe um einiges höher ausgefallen.
Nach dieser eher unerfreulichen Erfahrung wurde entschieden dieses Mal ganz legal auf einem Campingplatz zu schlafen.
Davor machten wir noch einen Abstecher in das nahezu legendäre und berüchtige Drogenstädtchen Nimbin.
Wir bummelten die Hauptstraße entlang und stellten bald fest, dass Nimbin seinem Ruf gerecht wird. Obwohl auch hier Drogen illegal sind, wurde uns mehrmals Cookies und Marihuana angeboten. Wir fuhren weiter zu den Minyon Falls, die leider nciht so beeindruckend waren, wie gedacht, da es einfach viel zu wenig geregnet hat in letzter Zeit und die Wasserfälle somit eher kleine Rinnsaale waren.

In Byron Bay trennten sich dann unsere Wege. Manche von unserer Truppe wollten noch eine Weile in der Stadt bleiben, andere würden zurück nach Sydney fahren. Für mich wiederum hieß es: Weiter gehts Richtung Cairns! Meine nächsten Travelmates holten mich am Strand ab und gegen Mittag verließen wir das Hippie-Städtchen Byron.


Dienstag, 4. Februar 2014

Bushwalk, tierischer Besuch & Girls just wanna have Fun!

Morgen ist es endlich so weit! Los, ab in den Süden, der Sonne hinter her! 

Fine und ich starten endlich unseren Roadtrip Richtung Melbourne. Nach viel Stress, letzten Einkäufen und Besorgungen, sowie Packen und der Verwandlung des Autos in ein Zuhause auf vier Rädern, haben wir alles erledigt und es kann morgen nach dem Frühstück losgehen.

Davor möchte ich euch noch auf den neusten Stand bringen und die neusten Geschichten aus Down Under erzählen, sowie einen Haufen von Bildern zeigen. Aber macht euch auf eine viel schlimmere Flut an Bildern nach der Melbourn-Reise gefasst! In dieser Stadt und im gesamten Urlaub werd eich mir ganz bestimmt die Finger wund knipsen ;)


Was ist in der letzten Woche so passiert? (Mal von den Reisevorbereitungen abgesehen)

1. Vorletztes Wochenende haben wir einen kleinen Bushwalk unternommen. Wir sind direkt hinterm Haus den Berg hochgelaufen und hatten oben angekommen einen fantastischen Blick über Pittwater mit den vielen Buchten und unzähligen Segelbooten, Schiffen und Yachten, die einfach vor der Küste vor Anker liegen und die meiste Zeit im Jahr gar nicht bewegt werden.





































2. Achtung, tierischer Besuch! Man wacht eines Morgens nichtsahnend auf und wird mit den Worten: "Laura, komm schnell, das musst du sehen!" geweckt. Na ja morgens stimmt nicht so ganz, es war schon fast Mittag, aber trotzdem ht es etwas gedauert bis ich aus dem Bett gekrochen bin. Hellwach war ich allerdings, als ich gesehen habe, wieso Lucia mich gerufen hatte. Eine Schlange! Bei uns auf dem Balkon! Genauer gesagt: auf dem Frühstückstisch! Trotzdem blieb ich ganz ruhig, solange sie nur rumkriecht und nix anstellt (=mir zu nahe rückt), ist alles im grünen Bereich. Und so nah kommt man nicht mal im Zoo an eine Schlange heran ;)
































3. Das letzte Wochenende war mal wieder Girlstime mit Lisa angesagt. In Manly die kleinen Market-Stände durchstöbern, am Strand entspannen, ein megaleckeres Frühstück genießen (Pancakes!!!), Bootsfahrten nach Hause, coole Surferläden bewundern, Selfies schießen... Ich liebe Mädelsunternehmungen einfach! <3









Dienstag, 12. November 2013

Manly - Mona Vale - Palm Beach

Gestern war so ein richtiger Tag zum Zuhause bleiben, ins Bett verkriechen und Nichtstun. Es regnete zur Abwechslung mal wie in Strömen und besonders warm war es leider auch nicht (so an die 18/19°C), sodass ich einfach mal einen freien Tag eingelegt, nichts unternommen und dafür die Zeit fürs Bloggen genutzt habe.

Vor dem Wochenende war dagegen wunderschönes Wetter, deshalb bin ich donnerstags mit dem Bus zur Spitbridge (liegt auf dem Weg in die Innenstadt, kurz vor dem Viertel Mosman) gefahren. Von dort aus habe ich den Manly Scenic Walk nach Manly gemacht, der entlang der Küste über Strände, kleine Häusersiedlungen und den National Park führt. Die Natur ist echt atemberaubend und ich hab einige Tiere gesehen. 10 km und ein bisschen mehr als 3 Stunden später habe ich Manly erreicht. Wenn man dann nach anstrengenden Stunden einen wunderschönen Blick auf den Strand hat, vergisst man eigentlich alles um einen herum - das Laufen, die Hitze, ... - und genießt nur den Moment.

Der nächste Tag war sogar noch schöner (falls das überhaupt geht), nicht ganz so schwül und stickig, dafür mit einer leichten Brise. Handtuch eingepackt, ab auf die Fähre, dann in den Bus nach Mona Vale, am Beach gesonnt und den Surfern beim Wellenreiten zugeschaut, kleiner Lunch im Strandcafé und versucht nicht wie ein Sandschnitzel auszusehen. (Was wirklich sehr schwierig ist, wenn man sich dick mit Sonnencreme eingeschmiert hat und der Wind den Sand natürlich in meine Richtung bläst!)

Am Samstag habe ich meinen ersten richtigen Job gemacht. Mit meiner Cousine habe ich beim Catering auf einer Hochzeit geholfen, Salat und Fingerfood zubereitet, Canapees und die Gerichte serviert, Stapelweise Platten und Besteck gespült, das überzählige Essen verputzt (den besten Lachs, den ich je gegessen habe!!) und am Ende alles wieder aufgeräumt. Wir waren zwar so ungefähr sechs Stunden beschäftigt, aber es hat echt Spaß gemacht und wir konnten uns die ganze Zeit unterhalten, also wurde uns auch nie langweilig.

Das schlechte Wetter hat sich sonntags dann so langsam angekündigt. Obwohl es ziemlich nach Regen aussah, hatten meine Tante und ich total Glück, als wir in Palm Beach zum Barrenjoey Lighthouse gelaufen sind, und die Regenschauer an uns vorbeigezogen sind. Es war zwar alles sehr bewölkt und kühl, aber wir wurden nicht total nass :D Und im Boatshouse-Café direkt am Strand (laut meiner Tante das beste Café der Gegend) haben wir Lunch gegessen und Kaffee getrunken.