Letzte Woche buchten wir sehr spontan und kurzfristig eine 2-tägige Segeltour auf den Whitsundays. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass wir ein ziemliches Schnäppchen im Vergleich zu den anderen Mitreisenden gemacht und wir mehr als 100$ gespart hatten.
Montagmittag ging es auf der "Pride of Airlie" von Airlie Beach los. Als wir am Treffpunkt an der Abel Point Marina ankamen, waren wir die einzigen und zunächst sah es auch so aus als würde es so bleiben. Doch nach und nach kamen immer mehr hinzu und unsere Sorge, dass wir alleine auf dem Boot sein würden, war unbegründet.
Der restliche Tag wurde zum Segeln genutzt und wir wurden zu unserem Resort auf der South Molle Island gebracht.
Das eigentliche Programm startete erst am darauffolgenden Tag. Zuerst wurde die Whitsunday Island angesteuert, um Hills Inlet und den berühmten Whitehaven Beach zu bewundern. Dieser Strand ist deshalb so weiß, weil er nicht aus Sand besteht, sondern aus Silikon. Silikon-Körner sind viel, viel kleiner wie Sandkörner und deshalb ist der "Sand" auch so fein und weich.
Danach gab es erst einmal Lunch zur Stärkung, bevor zum Schnorcheln aufbrachen.
Obwohl das Wetter zwischenzeitlich nicht mehr toll war, konnten wir viele Korallen und auch Fische sehen.
Mittwoch war unser letzter Tag auf den Whitsundays, doch Zeit zum Ausruhen blieb kaum, denn nach dem Frühstück ging es gleich mit einem Bushwalk auf der Insel weiter. Vom Lookout am höchsten Punkt von South Molle hatte man einen genialen Ausblick über die vielen Inseln der Whitsundays Island Gruppe. Danach schlüpften wir wieder in unsere Stinger-Suits (die vor den Quallen schützen sollen) und setzten die Schnorchelbrillen ein letztes Mal auf um unter Wasser zuzusehen wie Fische gefüttert wurden. Teilweise waren sie nur wenige Zentimeter von einem entfernt!
Alles in allem war der Segeltrip eine einmalige Erfahrung und ein richtig tolles Erlebnis gewesen. Allein die Bilder vom Whitehaven Beach sind einfach traumhaft und ich wäre am liebsten länger dort geblieben.
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Dienstag, 15. April 2014
Whitsundays
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Freitag, 7. März 2014
Sweet Life of Backpackers
Wie singt ABBA doch so schön? "Money, Money, Money! All the things I could do, if I had a little money." Sehr wahre und auf unsere Situation passende Worte.
Natürlich hat man vielleicht ein angespartes Polster auf dem Konto oder hält sich mit Jobben über Wasser, doch die täglichen Ausgaben für Essen, Unterkunft und sonstige Aktivitäten erlauben es einem nicht gerade in Saus und Braus zu leben und das Geld sinnlos zu verpulvern.
Zuhause musste man sich darum keine Soren machen. Hotel Mama sorgt für ein gemütliches Bett, warme Mahlzeiten und frisch gewaschene Wäsche. Und das natürlich alles zum absoluten Schnäppchen, nämlich umsonst.
Und das Essen in Australien ist nicht gerade billig. Im Allgemeinen ist alles viel teurer, dafür verdient man aber auch mehr. Selbst wenn man "nur" als Kellnerin gearbeitet hat, so wie ich, hat man mindestens 16$/h verdient. Hat man eine abgeschlossene Ausbildung und kann zum Beispiel auf dem Bau arbeiten, so kann der Stundenlohn auch gerne mal an die 30 Dollar pro Stunde betragen.
Viele mieten oder kaufen sich ein Auto/Campervan, fahren damit durch die Gegend und schlafen dann auch darin. Meist sogar einfach illegal, weil an vielen Stränden und Plätzen das Campen verboten ist. Fines Auto wurde mit einer Matratze ausgestattet und für den Notfall hatten wir auch noch ein Zelt, das aber nie Verwendung fand.
Die zweite Möglichkeit wäre die Unterkunft in Hostels. Meist teurer als eine Nacht im Auto oder im Zelt, aber dafür bekommt man für seine 25-30 Dollar pro Übernachtung ein weiches, warmes Bett im Schlafsaal und meist auch ein Frühstück.
Fine und ich haben uns für eine gemischte Variante entschieden. Sowohl im Auto, als auch im Hostel wurde geschlafen. Hinzu kamen die Übernachtungen bei 4 verschiedenen Couchsurfing-Hosts, die uns für 1-2 Nächte ihre Couch umsonst angeboten haben. (Wirklich eine tolle Erfahrung! Auch wenn manche von unseren Gastgebern etwas seltsam waren, es hat sich gelohnt. Und wir haben Geld gespart)
In unserem Hostel, Melbourne Discovery, haben wir von kleineren 6-Bett-Zimmern bis zu den riesigen 16-er-Dorms alles ausprobiert. Die Duschräume waren erstaunlich sauber und das im Preis beeinhaltete Breakfast, was aus Toast, Müsli, Tee und Kaffee bestand, war auch ganz annehmbar. Obwohl man nach einer Woche die Haferflocken nicht mehr sehen konnte.
Das ist auch ein weiterer Punkt, der im Laufe der Reise, wohl bei jedem eintrifft.
Jedenfalls, wenn man besonders große Lust auf Pesto hat, kann man dieses wunderbar zu Brotaufstrichen, Dips und Soßen umfunktionieren. Fine und ich waren wahre Gourmetköche und haben die kreativsten Kreationen gezaubert. Mein Favorit: Toast mit Pesto, Käse und Spiegelei obendrauf! Superlecker und macht auch total satt. Und am Abend kann man das Pesto einfach wiederverwenden und über einen Topf Nudeln kippen.
Klar, vieles kostet viel Geld. Aber wenn man geschickt haushaltet, kann man viel Geld einsparen.
Nach zwei Wochen in Melbourne, die wir größtenteils im Hostel verbracht haben, kann ich sagen, dass das Leben als Backpacker richtig viel Spaß macht.
Auch wenn man alleine das Reisen beginnt, man ist nie wirklich allein. Denn sobald man in eine der vielen Jugendherbergen eincheckt, lernt man sofort neue Leute kennen und trifft die unterschiedlichsten und interessantesten Menschen. Unglaublich ist auch, wie viele andere deutsche Backpacker es nach Melbourne verschlagen hat. Allein in unserem Hostel schien die Hälfte der Gäste aus Deutschen zu bestehen. Mittlerweile erkenne ich sogar schon Landsleute auf der Straße von Weitem. Sie müssen nicht mal Deutsch reden! Klar, man ist hier um möglichst viel Englisch zu sprechen, aber irgendwie bleibt man doch ein bisschen unter sich.
Auf jeden Fall hat man jede Menge Spaß zusammen, egal ob deutsch oder nicht. Im Hostel wird einem abends viel geboten: Rooftop-Partys, Bar mit DJ, BBQ, Cinema... Oder man kauft sich einfach einen Goon (Wein abgefüllt in einen Plastikbeutel, sodass es wie ein Kissen aussieht, und in eine Pappschachtel verpackt) und lässt sich den in einer kleinen Runde "schmecken". Wirklich lecker ist das Zeug nicht, es ist einfach nur die billigste Möglichkeit an etwas Alkoholisches zu kommen. Bier ist schon unglaublich teuer und von wirklich guten Sachen will ich gar nicht erst anfangen. Geld sparen und so ;)
In wie so vielen Bereichen im Leben, dreht sich (fast) alles ums liebe Geld.
Als Backpacker hat man davon nämlich eher weniger.Natürlich hat man vielleicht ein angespartes Polster auf dem Konto oder hält sich mit Jobben über Wasser, doch die täglichen Ausgaben für Essen, Unterkunft und sonstige Aktivitäten erlauben es einem nicht gerade in Saus und Braus zu leben und das Geld sinnlos zu verpulvern.
Zuhause musste man sich darum keine Soren machen. Hotel Mama sorgt für ein gemütliches Bett, warme Mahlzeiten und frisch gewaschene Wäsche. Und das natürlich alles zum absoluten Schnäppchen, nämlich umsonst.
Sobald man außer Haus ist, sieht das Ganze schon etwas anders aus.
Man ist nun auf sich allein gestellt, muss selber gucken woher das Geld kommt und wie und wofür man es ausgibt. Erst wenn man selbst dafür verantwortlich ist, was jeden Tag auf den Tisch kommt, wird einem klar, wie viel man auch dafür ausgeben muss.Und das Essen in Australien ist nicht gerade billig. Im Allgemeinen ist alles viel teurer, dafür verdient man aber auch mehr. Selbst wenn man "nur" als Kellnerin gearbeitet hat, so wie ich, hat man mindestens 16$/h verdient. Hat man eine abgeschlossene Ausbildung und kann zum Beispiel auf dem Bau arbeiten, so kann der Stundenlohn auch gerne mal an die 30 Dollar pro Stunde betragen.
Als Backpacker in Australien hat man mehrere Möglichkeiten herumzukommen.
Die zweite Möglichkeit wäre die Unterkunft in Hostels. Meist teurer als eine Nacht im Auto oder im Zelt, aber dafür bekommt man für seine 25-30 Dollar pro Übernachtung ein weiches, warmes Bett im Schlafsaal und meist auch ein Frühstück.
Fine und ich haben uns für eine gemischte Variante entschieden. Sowohl im Auto, als auch im Hostel wurde geschlafen. Hinzu kamen die Übernachtungen bei 4 verschiedenen Couchsurfing-Hosts, die uns für 1-2 Nächte ihre Couch umsonst angeboten haben. (Wirklich eine tolle Erfahrung! Auch wenn manche von unseren Gastgebern etwas seltsam waren, es hat sich gelohnt. Und wir haben Geld gespart)In unserem Hostel, Melbourne Discovery, haben wir von kleineren 6-Bett-Zimmern bis zu den riesigen 16-er-Dorms alles ausprobiert. Die Duschräume waren erstaunlich sauber und das im Preis beeinhaltete Breakfast, was aus Toast, Müsli, Tee und Kaffee bestand, war auch ganz annehmbar. Obwohl man nach einer Woche die Haferflocken nicht mehr sehen konnte.
Das ist auch ein weiterer Punkt, der im Laufe der Reise, wohl bei jedem eintrifft.
Man hat genug von dem täglich gleichen Essen.
Es geht gut sich eine Woche Tag für Tag von Pasta zu ernähren. Pasta mit Pesto. Pasta mit Tomatensoße. Dann gönnt man sich ein bisschen Fleisch dazu. Abwechslung kommt mit Reis hinzu. Irgendwann hat man Lust auf etwas anderes. Zwei Wochen am Stück nur Nudeln? Na ja...Jedenfalls, wenn man besonders große Lust auf Pesto hat, kann man dieses wunderbar zu Brotaufstrichen, Dips und Soßen umfunktionieren. Fine und ich waren wahre Gourmetköche und haben die kreativsten Kreationen gezaubert. Mein Favorit: Toast mit Pesto, Käse und Spiegelei obendrauf! Superlecker und macht auch total satt. Und am Abend kann man das Pesto einfach wiederverwenden und über einen Topf Nudeln kippen.
Das Leben als Backpacker ist wahrlich kein Leichtes, aber wann ist das Leben schon mal leicht. Es kommt einem eben nicht alles zu geflogen!
Und auch wenn man ziemlich aufs Geld achten muss und jeden Cent zweimal umdreht, kann man die Zeit bei reisen wirklich genießen. Es kommt halt darauf an was man aus seiner Situation macht.Klar, vieles kostet viel Geld. Aber wenn man geschickt haushaltet, kann man viel Geld einsparen.
- Statt teuer essen zu gehen, kauft man im Supermarkt ein und kocht selber.
- Statt im Hostel zu übernachten, sucht man sich kostengünstigere Alternativen. Camping ist meist viel billiger und teilweise auch umsonst. Couchsurfing ist ebenfalls for free. Und es hat den Vorteil, dass man viele interessante Leute kennenlernt, die man als normaler Tourist wohl nicht getroffen hätte.
- Statt teuren Aktivitäten wie Kino, Bootsfahrten, Sightseeing-Touren und Zoos, schaut man sich nach kostenlosen Sachen um. Und in Melbourne und Umgebung gab es davon reichlich. Die meisten Museen und Art Galleries waren umsonst, ebenso die vielen Parks und Gärten.
- Anstelle von kostenpflichtigen Touri-Bussen, geht man lieber zu Fuß, nimmt die freie City Circle Tram oder erkundet die Stadt mit einem gemieteten Fahrrad. Und wenn man Lust hat Tiere zu sehen, geht man lieber gleich in die Natur und besucht einen der vielen National Parks in Australien. Dort bekommt man die Tiere live in ihrem echten Lebensraum zu Gesicht. Besser als jeder Zoo oder?
Nach zwei Wochen in Melbourne, die wir größtenteils im Hostel verbracht haben, kann ich sagen, dass das Leben als Backpacker richtig viel Spaß macht.Auch wenn man alleine das Reisen beginnt, man ist nie wirklich allein. Denn sobald man in eine der vielen Jugendherbergen eincheckt, lernt man sofort neue Leute kennen und trifft die unterschiedlichsten und interessantesten Menschen. Unglaublich ist auch, wie viele andere deutsche Backpacker es nach Melbourne verschlagen hat. Allein in unserem Hostel schien die Hälfte der Gäste aus Deutschen zu bestehen. Mittlerweile erkenne ich sogar schon Landsleute auf der Straße von Weitem. Sie müssen nicht mal Deutsch reden! Klar, man ist hier um möglichst viel Englisch zu sprechen, aber irgendwie bleibt man doch ein bisschen unter sich.
Auf jeden Fall hat man jede Menge Spaß zusammen, egal ob deutsch oder nicht. Im Hostel wird einem abends viel geboten: Rooftop-Partys, Bar mit DJ, BBQ, Cinema... Oder man kauft sich einfach einen Goon (Wein abgefüllt in einen Plastikbeutel, sodass es wie ein Kissen aussieht, und in eine Pappschachtel verpackt) und lässt sich den in einer kleinen Runde "schmecken". Wirklich lecker ist das Zeug nicht, es ist einfach nur die billigste Möglichkeit an etwas Alkoholisches zu kommen. Bier ist schon unglaublich teuer und von wirklich guten Sachen will ich gar nicht erst anfangen. Geld sparen und so ;)
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Sonntag, 26. Januar 2014
Happy Australia Day!
Der 26. Januar, das ist in etwa das australische Pendant zum amerikanischen Unabhängigkeitstag am 4.Juli. Dieser Tag ist Australia Day und gehört den Aussies, die das auch genauso ausgiebig feiern.
Lustigerweise gibt es 3 Gruppierungen von Leuten am Australia Day.
1. Die enthusiastischen, mega-patriotischen Einheimischen.
Man trifft sie schon früh morgens im Bus, bekleidet in den Farben Rot, Blau, Weiß, die australische Flagge ist allgegenwärtig (sei es als Körpertattoo, Gesichtsbemalung oder als übergroße Fahne). Meistens befinden sie sich auf dem Weg zu einem Familienessen, BBQ im Park mit Freunden oder einer Aussie Day - Party.
2. Die weitaus weniger motivierten Australier.
Man trifft sich zum entspannten Essen mit Grillen, Bier und Musik am Strand oder in einem Park. Hier wird kein Wert auf ein möglichst heimat verbundenes Äußeres gelegt, man kommt so, wie man will. Wer braucht sich schon großartig zu verkleiden, ist doch eh lächerlich! Das Ganze erinnert mehr an ein ganz alltägliches, nettes Zusammensein unter Freunden an einem schönen Ort fernab des Trubels in der Stadt mit gutem Essen und Trinken.
3. Die entfesselten Touristen-Massen.
Wo man sie findet? An allen großen öffentlichen Plätzen in der Innenstadt von Sydney, wo die offiziellen Festivitäten mit Musikacts, Eröffnungszeremonie, Paraden und Fireworks stattfinden. Wie erkennt man sie? Ganz einfach: Genau wie die Patrioten sind sie total verkleidet, rot-blau-weiß und die australische Flagge wo man nur hinsieht! Von Hüten, Sonnenbrillen, T-Shirts, Thongs, bis zu Fächern, Kühlboxen und Umhängen ist alles dabei und nichts scheint unmöglich. Auch ein gutes Erkennungsmerkmal: Sobald die australische Hymne gespielt wird, bleiben die meisten stumm, weil keiner den Text kennt. Geht es dann aber zum Feuerwerk über, werden Fotokameras, Handys und iPads gezückt und es wird fotografiert/gefilmt was das Zeug hält!
Ich hab an diesem Tag alle drei Arten von Feierwütigen kennengelernt und ich muss sagen, dass mir Nummer 2 am liebsten ist. Wäre ich nächstes Jahr noch/wieder in Australien würde ich den ganzen Tag genauso feiern. Das Feuerwerk in Darling Harbour war zwar total beeindruckend und schön, aber die vielen Menschenmassen und das Gedrängel und Geschubse schmälern die Freude etwas. Dasselbe trifft auf New Year's Eve zu. Einmal habe ich die Fireworks im Hafe mit zig tausenden Touristen erlebt, aber ein zweites Mal würde ich es nicht machen wollen, weil es einfach mit so viel Stress und Warterei verbunden ist.
Mein Australia Day war ein richtig schöner Tag mit vielen tollen Leuten, die ich ziemlich vermissen werde. Vor allem, da es nächste Woche schon für einen Monat auf Reisen geht!
Mittwoch, 22. Januar 2014
Clubbing, Cinema & Co
Man zählt die Stunden bis zum Arbeitsschluss herunter. Jede Minute, die schier endlos erscheint und kaum vergeht, wird zur Qual. Und dann, ganz plötzlich, ist es soweit, man hat es irgendwie geschafft und der große Zeiger springt auf die Zwölf.
Feierabend!!! Das Wochenende steht vor der Tür!
Und wie könnte man das besser einläuten, als mit einer ausgiebigen Girls Night Out in den Clubs von Sydney? Nach unserer Lyrical-Tanzstunde, die leider ins Wasser fiel, weil es wegen der starken Hitze den Tag über, zu brennen anfing, ging es los in Richtung Darling Harbour.
Wir waren auf der Suche nach einem Club namens "Marquee", der uns empfohlen wurde. Dank Google Maps und einigen netten Auskünften kamen wir schließlich auch dort an, nur hatte die Hälfte unserer Gruppe nach dem ewigen Fußmarsch keine Lust mehr auf groß feiern...
Das End vom Lied: Wir haben uns aufgesplittet. Ein paar Mädels sind direkt nach Hause gefahren, der Rest (inklusive mir) hat sich ein Taxi nach Kings Cross genommen. Wobei das auch nicht so das Gelbe vom Ei war. In den wenigsten Clubs war wirklich etwas los (wir wollten nämlich auch keine irrsinnigen Eintrittspreise zahlen, also sind wir nur in die kostenlosen rein gegangen) und der Rest war nur Bars, in denen man eher weniger Wert aufs Tanzen gelegt hat...
Der Abend war zwar nicht völlig umsonst gewesen, aber na ja... Ich hatte schon bessere Ausgehabende und, sagen wir es mal so, dieser Abend gehört nicht zu meinen Top10 der besten Clubbing Nights. Trotzallem bin ich erst um 5 Uhr im Bett gewesen, was allerdings mehr an der ewig langen Bus- und Bootfahrt zurück nach Hause gelegen hat.
Am nächsten Tag ging es abends ins Moonlight Cinema, ein Openair-Kino im Centennial Park.
Fangen wir mal mit dem Guten an: wunderschöne Kulisse, tolle Atmosphäre, super Blick auf die City plus Skyline, Familytime, leckere Snacks (Malteser rule!) und die Fledermäuse, die über unseren Köpfen herum geflogen sind. Guckt euch einfach die Bilder an, die sprechen für sich!
Das nicht so Tolle: man braucht eine gefühlte Ewigkeit zum Park, es war schon 2 Stunden vorher rappelvoll, wir hatten ständig Angst, dass die Fledermäuse uns auf den Kopf kacken, Essen und Trinken waren astronomisch teuer (was auch irgendwie zum Film gepasst hat), der gezeigte Film "Gravity" war irgendwie nicht so super wie die ganzen Kritiken behaupten, sondern eher etwas langweilig.
Sandra Bullock ist mit diesem Film für einen Oscar nominiert! Ich kann das zwar nicht ganz nachvollziehen, aber vielleicht hätten wir den Film in 3D im Imax anschauen müssen, um es zu begreifen ;) Ach übrigens, George Clooney hat auch mitgespielt. Und war leider viel zu kurz auf der Leinwand zu sehen...
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