Letzte Woche buchten wir sehr spontan und kurzfristig eine 2-tägige Segeltour auf den Whitsundays. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass wir ein ziemliches Schnäppchen im Vergleich zu den anderen Mitreisenden gemacht und wir mehr als 100$ gespart hatten.
Montagmittag ging es auf der "Pride of Airlie" von Airlie Beach los. Als wir am Treffpunkt an der Abel Point Marina ankamen, waren wir die einzigen und zunächst sah es auch so aus als würde es so bleiben. Doch nach und nach kamen immer mehr hinzu und unsere Sorge, dass wir alleine auf dem Boot sein würden, war unbegründet.
Der restliche Tag wurde zum Segeln genutzt und wir wurden zu unserem Resort auf der South Molle Island gebracht.
Das eigentliche Programm startete erst am darauffolgenden Tag. Zuerst wurde die Whitsunday Island angesteuert, um Hills Inlet und den berühmten Whitehaven Beach zu bewundern. Dieser Strand ist deshalb so weiß, weil er nicht aus Sand besteht, sondern aus Silikon. Silikon-Körner sind viel, viel kleiner wie Sandkörner und deshalb ist der "Sand" auch so fein und weich.
Danach gab es erst einmal Lunch zur Stärkung, bevor zum Schnorcheln aufbrachen.
Obwohl das Wetter zwischenzeitlich nicht mehr toll war, konnten wir viele Korallen und auch Fische sehen.
Mittwoch war unser letzter Tag auf den Whitsundays, doch Zeit zum Ausruhen blieb kaum, denn nach dem Frühstück ging es gleich mit einem Bushwalk auf der Insel weiter. Vom Lookout am höchsten Punkt von South Molle hatte man einen genialen Ausblick über die vielen Inseln der Whitsundays Island Gruppe. Danach schlüpften wir wieder in unsere Stinger-Suits (die vor den Quallen schützen sollen) und setzten die Schnorchelbrillen ein letztes Mal auf um unter Wasser zuzusehen wie Fische gefüttert wurden. Teilweise waren sie nur wenige Zentimeter von einem entfernt!
Alles in allem war der Segeltrip eine einmalige Erfahrung und ein richtig tolles Erlebnis gewesen. Allein die Bilder vom Whitehaven Beach sind einfach traumhaft und ich wäre am liebsten länger dort geblieben.
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Dienstag, 15. April 2014
Whitsundays
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Freitag, 11. April 2014
Fraser Island
Für mich war schon Monate vor meinem Flug nach Sydney klar, dass ich unbedingt Fraser Island muss und dass es mit ziemlicher Sicherheit eines meiner Reisehighlights werden würde.
Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Zunächst sah alles nicht ganz so rosig aus. Die Tage vor der Fährüberfahrt von Rainbow Beach zur Insel waren regnerisch und bewölkt und wir hatten schon die Befürchtung, dass sich dies auch für den Rest der Woche nicht groß ändern würde.
Doch irgendjemand hat es gut mit uns gemeint (Petrus hatte einen guten Tag, glaube ich) und wir hatten beinahe durchgehend gutes Wetter. Die ersten beiden Nächte im Zelt waren zwar etwas nass (und noch dazu etwas zu sehr unbequem), danach wurde es allerdings besser und vor allem sonniger.
So hatten wir fünf wunderschöne Tage auf der mit 1840km² größten Sandinsel der Welt. Man kann es sich eigentlich kaum vorstellen, dass Fraser nur aus Sand besteht, was auch der Grund dafür ist, dass man sich nur mit speziellen Vierradantriebs-Wagen darauf fortbewegen kann.
Ein Kilometer auf Sand zu fahren ist nichts gegen einen Kilometer auf einer Straße. Man muss viel mehr Zeit einplanen, sodass man für eine eigentlich kurze Strecke gerne mal einen halben Tag braucht.
Doch um einige der schönsten Flecken auf der Erde zu sehen, nimmt man gerne eine Fahrt auf ruckeligen, unebenen "Straßen" - trotz der ständigen Gefahr stecken zu bleiben und sich festzufahren - in Kauf.
Abschleppen hätte übrigens so um die tausend Dollar gekostet, weshalb wir besonders vorsichtig gefahren sind.
Auf der Insel sieht man die schönsten Süßwasserseen (türkisblaues Wasser wie an einem Strand in der Karibik), unzählige Pflanzenarten (Fraser ist der einzige Ort auf der WElt an dem ein Regenwald auf Sand wächst!) und viele verschiedene Tiere. Ganz besonders aufmerksam gemacht und gewarnt wird man vor dem Dingo.
Dingoes sind wildlebende, eigentlich scheue Hunde, die durch Touristen, die sie gefüttert haben, sich immer rmehr an die Menschen gewöhnt haben und heutzutage kaum mehr Scheu vor ihnen zeigen.
Es kam sogar schon zu einem tödlichen Angriff auf ein kleines Kind, weswegen man besonders vorsichtig in gegenwart dieser Wildhunde sein sollte. Diese Tiere riechen Essen schon von Weitem, können Kühlboxen aufreißen und machen auch nicht vor Müll halt, weshalb man seine Essenreste immer außer Reich- und Riechweite aufbewahren sollte.
Einige der besonders sehenswerte Orte waren für mich auf jeden Fall de beiden Seen Lake Makenzie und Lake Wabby mit der Hammerstone Sandblow (eine Art Sandverwehung am Rande eines Sees), das Maheno Shipwreck, Indian Head (von hier aus hat man eine unglaublich schöne Aussicht), die Champagne Pools und der gesamte östliche Strand.
Trotz Dingoes, Stechmücken, Sandflöhen,fünf Tagen ohne Duschen, fünf Tagen jeden Abend Nudeln, fünf Tagen Schlafen auf dem Boden, sowie ruckeligen Wegen und schier unpassierbaren Wassercreeks, haben wir es überlebt und sind um ein weiteres großartiges Erlebnis reicher!
| Hier kommt man nur im 4WD vorwärts! |
| Lake Birrabeen |
| Peace |
| Lake Makenzie |
| It feels like in paradise |
| Lake Wabby |
| Camping Deluxe |
| Unser täglicher Blick |
| Hammerstone Sandblow - wie in der Wüste |
| Bildunterschrift hinzufügen |
| Maheno Shipwreck |
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