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Samstag, 22. Februar 2014

MELBOURNE I LOVE YOU

Das steht außer Frage, das ist einfach ein Fakt! 
Melbourne ist wohl eine meiner allerliebsten Städte in Australien. Na gut, bis jetzt hab ich auch noch nicht all zu viele gesehen. 
Nichts gegen Sydney (I love my Sydneysider friends there), aber einfach das gesamte Flair, der Lifestyle, die Leute, die Kultur, die Mode, die Kunst, die Streetart, die Straßenmusikanten, die Multikultur, die vielen individuellen Persönlichkeiten... 
Alles gefällt mir einfach verdammt gut, ich weiß gar nicht wovon ich zuerst erzählen soll. Ich habe bisher sehr viele Fotos geschossen, so viele, dass ich sie eigentlich gar nciht alle zeigen kann. Deswegen gibt es nur eine kleine Auswahl an liebevoll ausgewählten Bildern, die meine Liebe zu dieser Stadt ausdrücken sollen. (Ja, das soll so poetisch kitschig klingen haha)
Im Endeffekt sind es doch wieder mal viel zu viele Bilder geworden, trotzdem viel Spaß beim Anschauen. Sobald ich mal wieder Internet habe (bin heute morgen extra in die Library gegangen wegen dem freien W-Lan) gibt es mehr detailreichere Posts mit mehr Text.
National Gallery of Victora

Parliament

Laneway

Ein megacooler Hinterhof



Southbank



Royal Exhibition Building

Queen Victoria Night Markets

Cupcakes Queens


The Gang: Jasmin, Fine, ich, Oni, Kerisha und Saskia

Bildunterschrift hinzufügen


Federation Square

Die Graffiti-Straße 







Rechts Flinder St Station



Der wohl süßeste Coffeeshop





Am Yarra River

Blick auf die City


Chinatown


Sonntag, 9. Februar 2014

St Kilda Festival - Melbourne Day 1

Erster Tag in Melbourne, erstes Musikfestival, erster positiver Eindruck von der Stadt, den Leuten und dem Lifestyle.
Melbourne gilt ja als die Kulturhauptstadt Australiens und wird diesem Anspruch durchaus gerecht, wie wir in St Kilda, einem wunderschönen Suburb am Strand, auf dem St Kilda Festival feststellen konnten.
Jede Menge Aktivitäten, unzählige Stände mit Klamotten, Schuhen, Hüten, Taschen, Büchern und anderem Krimskrams, multikulturelles, leckeres Essen an jeder Ecke und mehrere Stages mit den unterschiedlichsten Sängern und Bands. Und das Ganze auch noch umsonst!
Deswegen war es auch keiner Wunder, dass sehr, seeeeehr viele Menschen beschlossen haben ihren Sonntagabend hier in St Kilda zu verbringen. Aber je mehr Leute, desto besser ist die Stimmung.
Einer der letzten Acts des Abends waren die "Sticky Fingers", eine Band aus Sydney, die aber in melbourne anscheinend genauso viele begeisterte Anhänger hat, die unzählig erschienen sind. Ein Hauch von Weed lag in der Luft, als die Band für eine Stunde alles gab und das Publikum so langsam warm wurde und gegen Ende jubelte, tanzte und ausgelassen feierte.
Oni, Fine, Vincent und ich


Luna Park (der Mund ist noch gruseliger wie der im Sydney Luna Park!!)

Sticky Fingers on stage

St Kilda Beach

Die Main-Stage

Wir feiern und tanzen bis in den Sonnenuntergang hinein

Samstag, 21. Dezember 2013

Going Out, Music, Partys, Festival & Co.

Ich bin echt froh, dass ich so langsam immer mehr Leute kennen lerne mit denen ich dann auch abends was unternehmen kann. Zwar ist es immer eine halbe Weltreise in die Stadt und wieder zurück zu kommen (Boot nach Church Point, Bus nach Mona Vale, weiterer Bus in die City, geschätzte Dauer: 1,5h), aber ich kann ja nicht nur ständig daheim hocken.

Zunächst einmal muss ich euch Fine vorstellen. Ich bin echt super happy, dass ich sie hier getroffen habe und wir uns so gut verstehen. Sie kommt auch aus Deutschland, wohnt im nächsten Ort bei ihrer Tante und arbeitet in dem Café in Church Point, in dem ich mal Probe gearbeitet habe. Wir haben uns spontan einfach mal zum abends essen getroffen und sind gleich auf jede Menge Gemeinsamkeiten gestoßen, unter anderem unser was Musik, Lifestyle, Vorstellungen und Reiseplanung anbelangt. Deshalb haben wir spontan beschlossen gemeinsam im Februar Richtung Melbourne zu fahren und die Stadt unsicher zu machen.
Wie gesagt, wir teilen nicht nur die Vorliebe für Frozen Joghurt (Yogurtland is the best, wuhuuu!) sondern auch für die gleichen Indie/Rock/Alternative-Bands. Durch Zufall hat uns der Leadsänger einer Band im Coffeeshop angesprochen und uns zu ihrem Gig in der City eingeladen.
Gesagt, getan.
Mit Hilfe von iPhone-Maps und Navi ging es mit Purpundy am Donnerstagabend in die Innenstadt, Oxford Street.
Ich muss sagen, die Gegend ist richtig gut zum feiern und ausgehen, überall laufen hipstermäßige Szenegänger, die einen echt tollen Kleidungsstil haben, rum und auch der Club ("Oxford Art Factory") ist eine ziemlich coole Location, in der jede Woche viele gute Bands spielen.
"Revier" heißt die Band und war der unangefochtene Main Act des Abends. Die größte Menschenmenge vor der Bühne, leider nur einen Song als Zugabe (aber immerhin), die meistfotografierteste Band und hinterher war der Club wie ausgestorben. Ziemlich planlos sind wir dann in einen Retro-Club im Hawaii-Stil mit 40/50/60er Musik gelandet, in dem gerade eine Verkleidungsparty stattfand und wir Hotdogs auf zwei Beinen, Superman und Einhörnern begegnet sind, bevor wir noch einen kurzen Abstecher in Kings Cross (dem berühmt berüchtigten Ausgehviertel) gemacht haben und dann nach Hause gefahren sind.
Wir haben an dem Abend so viel gelacht (es hat schon beim Autofahren angefangen), die Musik war genau nach unserem Geschmack und wir haben uns fest vorgenommen mal so richtig in der City auszugehen.

Am Samstag wollten wir Mädels (Fine, Lisa und Bella, zwei weitere deutsche Mädels, die ich hier kennengelernt habe) eigentlich nach Bondi zu einem Auftritt von LIME CORDIALE fahren, aber ich hab die Pläne kurzerhand über den Haufen geworfen, weil die Hinfahrt eine einzige Tortur gewesen wäre und die Band nächste Woche an einem leichter zu erreichenden Ort spielt. Dafür war ich mittags auf dem Narrabeen Lake Festival, was im Grunde genommen auch nur ein Market war, dieses Mal mit Live-Musik, Bühnenprogramm und Abschlussfeuerwerk, das ich allerdings nicht miterlebt hab, weil wir schon früher wieder gegangen sind.
Dafür sind wir abends schön thailändisch essen gegangen und eigentlich wollte ich mit meinem Cousin noch ein bisschen feiern gehen, aber kurzerhand ist er bei einer Houseparty gelandet und ich saß noch beim Dinner fest und bin anschließend einfach wieder nach Hause gegangen.



































Sonntags habe ich mich mit einem Bekannten in der Stadt getroffen, um eine kleine Tour über den UNSW Campus zu machen. Vielleicht werde ich ja eines Tages hier studieren, wer weiß ;) Allerdings war der Campus wie ausgestorben, denn 1. sind immer noch Semesterferien und 2. war es ein Sonntag. Sonntags haben die Geschaefte so gut wie nie sehr lange offen, es sei denn man ist in der Stadt oder einem sehr belebten Viertel wie zum Beispiel Chatswood.

Hier wohnt ein sehr großer Teil der asiatischen Einwohner von Sydney. Ein Freund von meiner Cousine hat eine kleine Poolparty veranstaltet und ich bin spontan vorbeigekommen. Die Abkühlung im Pool war bei der Hitze echt himmlisch! Und es war ganz lustig mit den Freunden meiner Cousine abzuhängen, hat mich ein bisschen an unsere Chiller-Abende bei Lena oder Adri erinnert. Abends sind wir zu einer Freundin von Lucia und mussten unbedingt ein Horrormovie anschauen. Wieso nur??? Ich hasse Horrorfilme und auch wenn sie gut gemacht sind, wie 'The Descent', wer guckt sich so was im Kino an??
Na ja, ich war nicht die einzige die losgekreischt und vor Schreck fast gestorben ist. Jaaa, Jungs schreien fast noch schöner als Mädchen haha.

Was ich jetzt auch endlich mal erwaehnen muss, ist, dass die Australier (also die, die ich bisher kennengelernt habe) einfach total freundlich, nett, zuvorkommend und gastfreundlich sind.
Ich durfte einfach zur Party kommen, Lucias Freunde haben mir gezeigt wie man richtig Billiard spielt (ich hab übrigens so viel Talent wie ein Kieselstein), es war auch kein Problem, dass ich bei der Freundin übernachtet habe, die Mutter war so süß und hat am Morgen sogar Pancakes für uns gebacken!
Im Gegensatz zu Deutschland, wo viele Leute mit einem griesgrämigen Gesicht rumlaufen und total stoffelig sind, sind die Australier total offen und sehr freundlich. Man hört immer ein "How are you today?" auch wenn die Person, vielleicht gar keinen Bock hat auf einen Smalltalk.
Ich vermute mal, dass es am Wetter liegen muss. In Deutschland ist es für mehrere Monate einfach nur trüb, grau und deprimierend, was sich auch auf die Laune der Menschen überträgt. In Australien herrscht das ganze Jahr über gutes Wetter, selbst in den "Winter"-Monaten (Juni bis August) ist es noch angenehm und mild, ein Grund glücklich zu sein :D

Genug geredet, dieser Post war wirklich sehr lang und eigentlich wollte ich ihn auch schon viel früher online stellen, dann ist aber immer wieder was dazwischen gekommen. Für diejenigen, die versuchen mit dem Datum hinterher zu kommen: Mittlerweile stehen wir kurz vor Weihnachten, das alles worüber ich berichtet habe, ist schon ein bisschen her. So an die zwei Wochen glaube ich.

Feiert schön Weihnachten morgen und Merry Christmas!
Laura xx