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Sonntag, 6. April 2014

Brisbane, Noosa, Hervey Bay

Eigentlich gilt Queensland ja als der Sunshine State von Australien. Eigentlich.
Vorletzte Woche war davon allerdings nicht viel zu sehen. Sonnenschein? Fehlanzeige. Stattdessen stundenlanger Platzregen, der kaum aufhören wollte.
In Byron Bay habe ich mich von 6 supernetten Leuten verabschiedet und mich gleich der nächsten Travel-Gruppe angeschlossen. Tabea, Ronja und Timo haben mich aufgelesen und zusammen sind wir zum östlichsten Punkt Australiens - Cape Byron - gelaufen.
Von Byron Bay sind wir mit ein par Camping-Zwischenstopps in Brisbane angekommen und haben uns erst einmal ein weiches Hostelbett gegönnt. Nach zwei Tagen Sightseeing in der Stadt wollten wir Noosa ansteuern. Leider machte uns der Regen einen Strich durch die Rechnung. 
Anstatt am Strand entlang zu laufen oder uns in ein nettes Café zu hocken,  saßen wir in der Library fest und kauften schnell bei Aldi ein. So viel dazu.
Okay, was machen wir stattdessen? Ein neuer Plan muss her.
Kurzerhand beschlossen wir weiter nach Hervey Bay zu fahren und dort für 2 Nächte in ein Hostel zu gehen. Die Nächte im Zelt bei strömenden Regen (das Zelt war übrigens nicht wasserabweisend!) waren nicht besonders angenehm und so war eine durchhängende Matratze ein wahrer Luxus für uns.
Im Hostel haben wir eigentlich ausschließlich Leute getroffen, die eine Tour nach Fraser Island gebucht hatten und nur darauf warteten, dass sie endlich auf die Insel dürfen. Auch sonst hält einen nicht gerade viel an diesem Ort. Man kann sich an Strand liegen, ein bisschen rumschlendern und im naheliegenden Einkaufszentrum ein bisschen shoppen gehen. Davon abgesehen, ist es einfach nur langweilig.
Zum Glück haben wir Lisa, eine weitere Deutsche, in unserem Zimmer getroffen und trotzdem einiges unternommen. Pizza essen bei PizzaHut, McDonalds 30ct-Eis, schöne Strandfotos machen...

Strand von Byron Bay

Cae Byron

Goodbye Byron and Hello Queensland!

Strand von Hervey Bay

Am Pier

Rainy Day in Brisbane

Skyline of Brisbane




Freitag, 28. März 2014

Blue Mountains

Mir kommt es schon wieder so vor, als wäre es eben erst passiert, dabei ist der Trip in die Blue Mountains schon mehr als zwei Wochen her und in der Zwischenzeit ist auch so einiges passiert.
Doch zunächst einmal zurück zum Tagesausflug in die blauen Berge westlich von Sydney gelegen.
Früh morgens um 9 ging es los mit dem Zug von Central Richtung Katoomba Station.
Alex, der Schwede, den ich in Melbourne kennengelernt habe und 3 weitere, mir zu dem Zeitpunkt noch unbekannte, männliche Wesen.
Matt aus England, Dale aus Australien und Nun (Asiate, keine Ahnung woher er kommt haha) stellten sich als sehr liebenswerte Mitreisende heraus und allein schon die Zugfahrt war mega lustig.

In Katoomba angekommen ging es zu Fuß zu den gleichnamigen Wasserfällen.
Zunächst sahen wir überhaupt gar nichts weil der Nebel wie ein Schleier zwischen den Bergen hing und wir hatten schon die Befürchtung, dass wir ohne die Three Sisters gesehen zu haben, nach Hause fahren würden.
Doch glücklicherweise hat es gegen Mittag dann aufgeklart und auf der Wanderung zu den berühmten drei Schwestern, drei ziemlich markant hervorstehende Felsen mitten im Wald, hatten wir atemberaubende Aussicht auf die umliegende Landschaft.

Die Hauptattraktion, die bequem mit einem Hop-on-Hop-off-Bus zu erreichen war (obwohl der Fußmarsch nicht wesentlich viel länger gewesen ist), war natürlich überschwemmt mit Touristen, größtenteils aus asiatischen Ländern, die verzweifelt um den besten Platz zum Fotografieren kämpften.
Wir hatten auch unseren Spaß und schickten Papierflieger, gebastelt aus Buchseiten, auf ihren Weg ins Tal.

Nach einem kurzen Abstecher auf den Three Sisters, haben wir unseren Bus verpasst... Um die Rückfahrt etwas lustiger zu gestalten, haben wir uns mit Getränken in silbernen 4-Liter-Beuteln eingedeckt und ein paar Runden Karten gespielt, bevor in Sydney die Party im Ivy's (ein Club in der Innenstadt) weiterging. :)
Fazit des Tages: Ja, die Blue Mountains sind wirklich so blau!

















Montag, 24. März 2014

Roadtrip to Byron

Letzte Woche machten sich 7 abenteuerlustige Camper aus allen Teilen der Welt (1 Australier, 1 Schwede, 2 Holländerinnen, 1 Kanadier, 1 Engländer und 1 Deutsche) in einem gemieteten 8-Seater-Van Richtung Byron Bay auf. Das Gepäck hat mit Müh und Not (und viel Gequetsche und eingeklemmten Beinen) ins Auto gepasst und es konnte losgehen.

Der erste Stop war ein Campingplatz im Myall Lakes National Park. Mit viel Goon, einem Family-Pack Würstchen und einer ziemlich unbequemen Nacht im Auto begann der Roadtrip.
Am nächsten Tag fuhren wir zum Seals Rock und genossen das gute Wetter am Strand.
Weiter ging es nach Port Macquarie auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit für die Nacht. Doch es war wie verhext, überall war Camping verboten und auf die teuren Campingplätze wollen wir nicht gehen. Durch Zufall fuhren wir bei einem Haus vorbei und die Bewohner boten uns an in ihrem Guesthouse zu übernachten. Für uns Backpacker/Camper der totale Luxus mit warmen Wasser, Elektrizität, Küche und Dusche! Einen so lustigen Abend hatten wir lange nicht mehr und die Besitzer des Hauses waren so unglaublich gastfreundlich und lieb, sie brachten uns sogar einen Essenkorb und jede Menge Reiseführer vorbei!

Tag 3 führte uns ins Koala Hospital und an den Lighthouse Beach in Port Macquarie. Später machten wir einen Zwischenstopp bei der Big Banana in Coffs Harbour und dann begann das Spiel erneut. Wo übernachten wir heute?
Nach einer Stunde Rumfahren im Wald fanden wir eine Stelle direkt am Strand mit Gasgrill und Sitzmöglichkeiten. Wieder einmal gab es die guten Bratwürstchen und als Highlight einen Salat mit Avocado, Tomaten und Feta-Käse!
Die Nacht schliefen wir alle am Strand, obwohl es verdammt kalt und unbequem war, haben wir es nicht bereut. So eine Erfahrung muss man mal gemacht haben.
Es wurde allerdings noch besser! Unser Australier in der Gruppe wollte unbedingt Ice Skating machen. Gesagt, getan, schon standen wir bei über 30 Grad Außentemperatur in einer kalten Halle und fuhren Schlittschuh! 

Tag 4 kamen wir auch schon in Byron Bay an. Dieses Mal klapperten wir einige Hostels ab, die Preise (30-40$ pro Nacht) schreckten uns allerdings ab und wir beschlossen einfach unser Auto abzustellen und dort zu campen.
Nach einer Partynacht in Byron, der Schreck am nächsten Morgen. Ein Ranger hatte unser Auto entdeckt und wir mussten blechen - 330$! Zum Glück wurden wir, die im Zelt gepennt haben, noch rechtzeitig gewarnt, sonst wäre die Strafe um einiges höher ausgefallen.
Nach dieser eher unerfreulichen Erfahrung wurde entschieden dieses Mal ganz legal auf einem Campingplatz zu schlafen.
Davor machten wir noch einen Abstecher in das nahezu legendäre und berüchtige Drogenstädtchen Nimbin.
Wir bummelten die Hauptstraße entlang und stellten bald fest, dass Nimbin seinem Ruf gerecht wird. Obwohl auch hier Drogen illegal sind, wurde uns mehrmals Cookies und Marihuana angeboten. Wir fuhren weiter zu den Minyon Falls, die leider nciht so beeindruckend waren, wie gedacht, da es einfach viel zu wenig geregnet hat in letzter Zeit und die Wasserfälle somit eher kleine Rinnsaale waren.

In Byron Bay trennten sich dann unsere Wege. Manche von unserer Truppe wollten noch eine Weile in der Stadt bleiben, andere würden zurück nach Sydney fahren. Für mich wiederum hieß es: Weiter gehts Richtung Cairns! Meine nächsten Travelmates holten mich am Strand ab und gegen Mittag verließen wir das Hippie-Städtchen Byron.


Freitag, 7. März 2014

Goodbye Melbourne - Zurück nach Sydney

Wenn es am Schönsten ist, muss man gehen. Auch der größte Spaß hat irgendwann ein Ende. Nichts hält ewig. Und so weiter und so fort. Worauf ich eigentlich hinaus möchte:
Unsere Zeit in Melbourne und Victoria ist vorbei. 
Nach mehr als einem Monat rumreisen, Übernachten im Auto und Leben im Hostel, wurde es langsam Zeit für uns weiterzufahren. In unserem Fall ging es erst einmal nach Hause, nach Sydney, wo unser Abenteuer angefangen hat und wo es auch weitergehen wird.
So schön der Monat im Süden Australiens auch war und so viele neue Freundschaften wir hier geschlossen haben, irgendwann möchte man doch etwas Anderes sehen.
Wir hatten viel Spaß zusammen, haben jede Menge Sachen erlebt, es gab unzählige lustige Momente und ich hab jede einzelne Minute davon genossen. 
Dennoch freut man sich irgendwie wieder zurück zu Familie und Freunden zu kommen. Nachdem ich drei Monate lang in Sydney gewohnt und gearbeitet habe und es zudem noch die erste australische Stadt ist, die ich gesehen habe, fühle ich mich hier wie Zuhause. Es ist auf alle Fälle eine Art zweites Heim für mich geworden. Hier kenne ich mich aus, hier weiß ich wie alles läuft. Hier verlaufe ich mich eigentlich nicht in der Stadt :D
Mir ging es jedenfalls so, dass ich mit gemischten Gefühlen Melbourne den Rücken gekehrt habe.
Einerseits war da diese Vorfreude auf Sydney. Auf der anderen Seite werde ich das Leben als richtiger Traveller im Hostel beziehungsweise Auto, die ganzen Leute, die ich hier kennengelernt habe und natürlich auch die wundervolle Stadt sehr vermissen. Aber das ist ja irgendwie verständlich.
Man verliebt sich in eine Stadt und will am liebsten gar nicht mehr gehen. 

Auf unserem Rückweg sind wir dieses Mal an der Küste entlang gefahren, haben Kängurus am Strand gestreichelt und haben wunderschöne Naturschauspiele miterlebt.
Von Geelong (im Süd-Westen von Melbourne) ging es nach Queenscliff, wo wir die Fähre nach Sorrento genommen haben. Eigentlich eine schöne 45-minütige Überfahrt, man kann sogar Delfine und Wale sehen, leider war es viel zu nebelig und bewölkt um irgendetwas zu erblicken.


Auf der anderen Seite von Port Phillip Bay, der Bucht, die Melbourne umschließt, setzten wir unseren Weg mit Purpundy, unserem treuen Auto Richtung Wilsons-Promontory-Nationalpark (kurz auch Wilsons Prom genannt) fort.
Hier ist man in der nahezu unberührten Natur. Eine kurvige Straße schlägelt sich durch das Grün, grün grün um einen herum. Wohin man auch blickt, dichte Wälder, Bäume, Wiesen so weit das Auge sieht.
Es war einfach unglaublich schön und sicherlich eines unserer Reisehighlights. Auch der Squeaky Beach, der seinen Namen von dem Sand hat, der beim Laufen unter den Füßen quietscht, ist ein lohnenswertes Ziel gewesen.






Wir setzten unsere Reise durch die Gippslands über Sale und Bairnsdale bis nach Lake Entrance fort. Diese Landschaft besticht vor allem durch viele, viele Seen, die zum Schwimmen, Angeln und jedem möglichen Wassersport einladen, was sie zu einem beliebten Urlaubsziel macht.
Eden war unser erster Halt in New South Wales, bevor es weiter zum Pebbly Beach ging, an dem wir sowohl übernachteten, als auch jede Menge Kängurus beobachten, streicheln und füttern konnten.











Am nächsten Tag, dem letzten Reisetag, landeten wir in einem Ort mit dem lustigen Namen Ulladulla. (Klingt fast wie Tante Trulla.) Unser Frühstück fand vor Meereskulisse, unterhalb eines Leuchtturms statt. Ein etwas windiges Esszimmer, aber mit wunderschönem Ausblick dafür. In Jervis Bay machten wir einen Abstecher zum Hyams Beach, der normaler Weise wie ein Karibikstrand aussieht. Leider nicht an diesem Tag. Es war ziemlich bewölkt, keine Chance für die Sonne.



Weiter ging es nach Kangaroo Valley (statt Kängurus gibt es hier viele, kleine, hübsche Häuschen und Cafés), die Fitzroy Falls (ein wunderschöner Wasserfall) und Berry (kleine Stadt, die bisschen wie eine amerikanische Westernstadt aussieht).
Der letzte Abschnitt unseres Trips führte uns durch Kiama und Wollongong, was aber nicht weiter nennenswert ist, bevor wir in Sydney mit fast leerem Tank ankamen und wir uns, auf Reserve fahrend, in letzter Minute auf eine Tankstelle retten konnten.




Samstag, 22. Februar 2014

MELBOURNE I LOVE YOU

Das steht außer Frage, das ist einfach ein Fakt! 
Melbourne ist wohl eine meiner allerliebsten Städte in Australien. Na gut, bis jetzt hab ich auch noch nicht all zu viele gesehen. 
Nichts gegen Sydney (I love my Sydneysider friends there), aber einfach das gesamte Flair, der Lifestyle, die Leute, die Kultur, die Mode, die Kunst, die Streetart, die Straßenmusikanten, die Multikultur, die vielen individuellen Persönlichkeiten... 
Alles gefällt mir einfach verdammt gut, ich weiß gar nicht wovon ich zuerst erzählen soll. Ich habe bisher sehr viele Fotos geschossen, so viele, dass ich sie eigentlich gar nciht alle zeigen kann. Deswegen gibt es nur eine kleine Auswahl an liebevoll ausgewählten Bildern, die meine Liebe zu dieser Stadt ausdrücken sollen. (Ja, das soll so poetisch kitschig klingen haha)
Im Endeffekt sind es doch wieder mal viel zu viele Bilder geworden, trotzdem viel Spaß beim Anschauen. Sobald ich mal wieder Internet habe (bin heute morgen extra in die Library gegangen wegen dem freien W-Lan) gibt es mehr detailreichere Posts mit mehr Text.
National Gallery of Victora

Parliament

Laneway

Ein megacooler Hinterhof



Southbank



Royal Exhibition Building

Queen Victoria Night Markets

Cupcakes Queens


The Gang: Jasmin, Fine, ich, Oni, Kerisha und Saskia

Bildunterschrift hinzufügen


Federation Square

Die Graffiti-Straße 







Rechts Flinder St Station



Der wohl süßeste Coffeeshop





Am Yarra River

Blick auf die City


Chinatown