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Dienstag, 24. Dezember 2013

Sweet Life on the Beaches

Let's go to the beach, each, let's go get away! 
Passend zum Anlass dieses Tages, Weihnachten, gibt es heute eine Bilderflut an Strandfotos. Damit will ich euch in Deutschland natürlich nicht neidisch machen, das würde ich wirklich nie wagen! :D
Na gut, ich dürft mich schon alle ein bisschen beneiden, das ist vollkommen verständlich.
In den letzten zwei Wochen war das Wetter nahezu jeden Tag perfekt. (Und kaum geht es auf Weihnachten zu, kühlt es ab und es muss regnen... na ja, man kann ja nicht alles haben)
Was gibt es da besseres als jeden Tag am Strand zu verbringen? Noch dazu wenn man in einer Gegend lebt, die sich Northern Beaches nennt, und man den Strand quasi vor der Haustüre hat. Ich muss zwar immer ein Stück mit dem Bus fahren, aber dafür habe ich die freie Auswahl zwischen einem Dutzend Beaches in der Nähe. Während andere Sydneysiders den Ausflug zum Strand tagelang vorher planen müssen, können Lucia und ich spontan sagen: Auf geht's an Strand! :)

MANLY BEACH
Mein Lieblingsstrand, auch wenn er sehr voll ist (vor allem bei gutem Wetter, aber sonst eigentlich auch immer) und es viele Touristen gibt, die die Fähre vom Circular Quay genommen haben. Trotzdem ist es nicht so schlimm wie am Bondi Beach. Und in Manly kann man auch echt sehr gut shoppen, essen, surfen, schwimmen und abends ausgehen. Perfekt also, wenn man die gelegentlich Shark-Alerts mal außer Acht lässt ;)







NEWPORT BEACH
Die Northern Beaches ähneln sich alle sehr. Ähnliches Aussehen, gleicher Strand, gleiches Wasser, nur die Wellen und Surfbedingungen sind ein bisschen anders. Das konnte ich allerdings bisher noch nicht selbst überprüfen, Surfen ist immer noch auf meiner To-Do-List. Im neuen Jahr wird dieser Punkt endlich in Angriff genommen. Und auch wenn ich mich höchstwahrscheinlich total ungeschickt anstellen werde, Surfen muss man hier einfach ausprobiert haben. Surfen ist Nationalsport! Hier surft jeder: vom Opa bis zum Kleinkind ist jeder auf dem Board. 




 SHELLY BEACH
Beinahe paradiesisch sieht es hier aus. Shelly ist ein kleinerer, weitaus weniger touristisierter Strand, ein paar Gehminuten von Manly entfernt. Wäre der Wind nicht gewesen, der uns ständig das Handtuch weggeweht hat, wären wir länger geblieben, stattdessen haben wir bei den Rockpools Halt gemacht und sind ins Wasser gegangen.








NARRABEEN BEACH
Wunderschöner, weitläufiger Strand und erstaunlich leer als wir dort waren. Gut, es lag vielleicht daran, dass wirklich jeder auf dem Lake Festival am See war und deshalb der Strand wie ausgestorben war. Umso besser, wir hatten ihn quasi allein für uns. Und ich konnte richtig schöne Bilder machen. Nicht zu vergessen, mein Model Lucia hat einen terrific job gemacht! Well done ;)










Sonntag, 17. November 2013

Wetter, Kaffee, Barbecue und TimTams!

Jetzt bin ich schon zwei Wochen im Land Down Under und ich hab bisher schon jede Menge erlebt.

Was ich ziemlich schnell gelernt habe: hier herrschen Gegensätze! Und zwar überall.

Wettermäßig ist Australien eine echte Wundertüte. Mal regnet es stundenlang in Strömen, am nächsten Tag ist der Himmel knallblau und die Sonne scheint bei mehr als 25 Grad.
Genauso verrückt sind manche Sachen beim Einkaufen. Es kann schon mal vorkommen, dass man für einen Joghurt 6 Dollar ausgibt und eine riesige Colaflasche für 90c bekommt.
Allgemein finde ich das Essen hier eher teuer im Vergleich zu Deutschland. Wir sind gewöhnt in der Mittagspause schnell mal einen Döner oder eine Nudelbox für rund 5 Euro zu kaufen. Hier gibt es das Ganze zwar auch, aber meist zum doppelten Preis. Ein Lunch (Mittagessen) für 15 Dollar ist hier normal.


Kaffee, Kaffee, Kaffee, ...

Was man hier vom Preisniveau etwa vergleichen kann mit Deutschland, sind Kaffees.
Rund 3-4 Dollar zahlt man für einen Cappuccino, Latte, Flat White, Espresso, ... die Auswahl an Kaffeegetränken ist hier riesig, Cafés gibt in jedem noch so kleinen Kaff an jeder Ecke und die Kunst des Kaffeezubereitens kann man in speziellen Barista-Kursen sogar erlernen! Die Australier lieben Kaffee einfach, weshalb man hier immer einen gut zubereiteten Coffee kaufen kann. Zunächst ist man vielleicht etwas überwältigt von der riesigen Auswahl in manchen Cafés und Restaurants, aber schnell weiß man, welches Getränk jetzt welches ist. Und in der TO GO - Variante kriegt man den Kaffee auch immer. :)


Das Essen betreffend ist Sydney sehr breit gefächert und total multikulturell. 

Da es ja keine typischen Australier gibt (Australien ist ein Einwandererland), ist die Gastronomie von Einflüssen aus vielen, unterschiedlichen Ländern geprägt.
Japanisches Sushi, indische Currys, türkische Fladenbrote, englische Pastries und Pasteten, Pizza und Pasta aus Bella Italia, deutsche Brezeln, mexikanische Tortillas, US-amerikanische Fastfoodketten und vieles mehr.



Wenn es in Australien eines nicht gibt, dann ist es eine langweilige Küche.

So abwechslungsreiches und unterschiedliches Essen an einem Ort habe ich bisher noch nicht gesehen. Man bekommt hier eigentlich alles zu essen, was man auch aus Deutschland her kennt.
Und dann gibt es doch noch dieses typisch Australische, wie TimTams (sehr süßer Schokoriegel), Vegemite (Brotaufstrich aus Hefeextrakt), Barramundi Fish (steht oft als Fisch des Tages auf der Speisekarte), Meat Pies (Pasteten mit Fleisch- oder auch anderer Füllung) und natürlich das beliebte Barbecue (abgekürzt als "Barbie" bezeichnet, also das Grillen draußen mit Freunden).

Mittwoch, 6. November 2013

Mona Vale

Ich wohne zwar in Sydney, aber Sydney ist eine riesige Großstadt mit sehr vielen Stadtteilen und Vororten, die alle etwas weiter entfernt vom Zentrum sein können.
Meine Verwandten leben in Pittwater in einer Bucht namens Lovett Bay, die nur mit dem Boot oder der Fähre zu erreichen ist. Das heißt für mich jeden Tag mindestens 2x Bootfahren :D
Um in den nächstgelegenen Ort Mona Vale zu kommen, nehme ich den Bus.
Busfahren in Australien ist allerdings total anders als in Deutschland.

  1. Der Bus hält nur an deiner Haltestelle, wenn du ihn heranwinkst.
  2. Nicht in jedem Bus kann man Tickets kaufen. Die meisten haben ein Kennzeichen, dass sie nur Pre-Paid-Tickets akzeptieren.
  3. Immer schön in einer Reihe aufstellen, wenn man einsteigt, und ja nicht drängeln! Das gilt nämlich als mega unhöflich.
  4. Beim Aussteigen dem Busfahrer ein "Thank you" zurufen, ist auch üblich. Einfach um sich zu bedanken.
  5. Was ich besonders schrecklich finde: Die Haltestelle haben weder Namen, noch werden sie im Bus angezeigt. Für jemanden, der sich nicht in der Gegend auskennt, ist Busfahren in Sydney ein halbes Abenteuer, da man nie weiß, wann man den Bus verlassen soll. Es ist aber eigentlich nicht schlimm, wenn man seine Haltestelle verpasst, da die Bus-Stopps sich in einem sehr geringen Abstand zu einander befinden und man notfalls echt laufen kann. ;)
Gestern habe ich mich auf eigene Faust nach Mona Vale gemacht, um dort endlich ein Bankkonto zu eröffnen und mir eine SIM-Karte zu holen. 
Während die Banksache ruckzuck abgeschlossen war, saß ich eine gefühlte Ewigkeit in diesem Vodafone-Shop fest. Der Verkäufer war zwar total nett und hat sich auch entschuldigt, weil das Beantragen des Prepaid-Pakets sich so in die Länge gezogen hat. Ich erspar euch die komplizierten Details, ich kapier nämlich selber nicht so genau, woran es eigentlich gelegen hat. Schlussendlich hat es doch noch geklappt und ich kann jetzt so viele Textmessages schreiben wie ich will. Und Whatsapp funktioniert auch! :)
Nachdem Vodafone-Drama bin ich an den Strand und habe ein bisschen die Stadt erkundet, bevor ich mich wieder auf den Heimweg gemacht hab. Zu mehr war ich echt nicht mehr in der Lage haha

 P.S. Heute war ich am Bondi-Beach bei strahlendem Sonnenschein, aber dazu später mehr. ;)






Hi I'm A Sydneysider!

Okay, okay, das wäre etwas übertrieben. (Noch) gehöre ich nicht zu den Bewohnern von Sydney, ich befinde mich gerade noch in der "Jetlag verarbeiten, die Gegend erkunden und alles kennen lernen"-Phase.
Gleich an meinem ersten offiziellen Tag in Sydney startete mit einem vollem Programm, sodass ich "sofort in den Alltag reinkomme", wie meine Tante so schön gesagt hat.

Gemeinsam mit meiner Cousine Lucia ging zu einem Fest ihrer Schule, einem sogenannten "School Fair", was so etwas wie ein Jahrmarkt/Ausstellung/Volksfest ist. Kinder und Eltern bieten viele verschiedene Mitmachaktionen und Dinge zum Verkauf an. So konnte man sich Hennatattoos malen lassen, Kunst ersteigern, Spiele spielen und Basteln. Außerdem gab es immer wieder Live-Musik-Vorführungen, z.B. von der Jazzband der High School oder Schülern.
Weil es an diesem Tag so stickig und warm war, haben wir uns erstmal einen eiskalten Smoothie gekauft, dann einen Eiskaffee (um wachzuwerden) und als Essen eine Sushirolle. Es war übrigens mein erstes Sushi überhaupt :D Anders als in Deutschland gibt es hier an JEDER Ecke Sushi, da asiatisches Essen hier sehr viel präsenter ist. Es war auf jeden Fall richtig lecker!

Gegen Nachmittag sind wir mit Lucias Freunden in Chatswood ins Kino gegangen. Thor 2 in 3D und das für 20AU$. Es war mein teuerster Kinobesuch aller Zeiten. Und das ohne Popcorn und Getränke!
Grundsätzlich ist hier in Australien alles teurer. Von Lebensmitteln angefangen, bis zu Klamotten, Zeitschriften und Büchern. So ist es hier völlig normal wenn ein Kilo Äpfel 7$, ein Buch 30$ und ein Sandwich 8$ kosten.
Im Vergleich zu Deutschland, was ja eher ein Billigpreisland ist, wirkt es viel teurer für mich. Allerdings liegt der Stundenlohn, wenn man arbeitet, auch höher. Zwischen 15 und 25$ kriegt man auch als Kellner.
Mit dem Englisch sprechen und verstehen, klappt es eigentlich ziemlich gut. Ich konnte mich mit den Australiern unterhalten und es gab jetzt keinen Moment in dem ich nur Bahnhof verstanden habe. Zum Glück kann meine Cousine Deutsch und ein paar ihrer Freunde verstehen auch ein paar Brocken "German".

Eine ganz typisch australische Sache sind die Märkte in den verschiedenen Stadtteilen. Besonders in der Zeit vor Weihnachten finden sehr viele Märkte mit unzähligen Ständen voller Schmuck, Klamotten, Dekoartikeln und Krimskrams statt und man kann wirklich Stunden mit stöbern und bummeln verbringen.
Der Markt fandam Sonntag in Mona Vale, einem Vorort im Norden Sydneys in der Nähe meines neuen Zuhauses statt.Und gleich habe ich ein paar Dollar in eine Hose, einen Bolero und Armbänder investiert. :D
Als Abschluss haben wir das gute Wetter am Strand genossen und den Surfern beim Wellenreiten zugeschaut.